Elektronische Notizblöcke
Wer kennt das nicht? Man sammelt im Laufe der Zeit hunderte von
Informationen.
- Wie stellt man es ein, dass nur bestimmte User mit su root werden
dürfen?
- Wie heißt der Befehl zum Überprüfen von bad blocks auf einer
Partition?
- Wo habe ich seinerzeit den Super-Beispielcode für Java gefunden?
usw.
In YouTube gibt es einen Film, in dem der Soziologe Niklas Luhman u.a. die
Verwendung eines Zettelkastens beim wissenschaftlichen Arbeiten beschreibt
(Link). Der gezeigte
Zettelkasten selbst ist für einen Informatiker sicherlich nicht
empfehlenswert. Wird statt dessen ein geeignetes Programm verwendet, bietet
die Beschreibung der Arbeitsweise eine sehr hilfreiche Anregung, die nötigen
Daten zum Nachschlagen und z.B. für eine Prüfungsvorbereitung zu
organisieren.
Eines der ersten Programme, die für die Verwaltung von Notizen erschienen
ist, ist TuxCards, dessen Freeware-Version seit 2000 fast unverändert
verfügbar ist.
In der Zwischenzeit sind eine Reihe anderer Programme dieser Art entwickelt
worden, die sich (mehr oder weniger) an TuxCards orientiert haben.
Notizblock-Programme für Windows
| Programm |
Beschreibung |
Link |
Anmerkungen |
| CueCards |
CUEcards® 2000 (Freeware) |
Link |
CueCards war eines der ersten Notizblockprogramme. Die kommerzielle
Version wird fortlaufend weiterentwickelt, während die
Freeware-Version seit 2000 im Funktionsumfang weitgehend unverändert
ist.
Die Freeware-Version ist für den persönlichen Gebrauch mehr als
ausreichend. |
| Zettelkasten |
Notizblockprogramm von Daniel Lüdecke, der sich am Arbeitsprinzip
des Zettelkastens von Niklas Luhmann orientiert. |
Link |
Dieses Programm wird z. Zt. in der Version 3 als Java-Applikation
mit dem Ziel der Plattformunabhängigkeit weiterentwickelt. |
Notizblock-Programme für Linux
| Programm |
Beschreibung |
Link |
Anmerkungen |
| TuxCards |
Notizblockprogramm von Alexander Theel. Dieses Programm ist als
Linux-Ersatz von CueCards entwickelt worden. |
Link |
Die letzte Version (1.2) stammt von 2004. Obwohl diese Version die
Anforderungen für die Verwaltung von Notizen erfüllt, reicht es noch
nicht ganz an den Funktionsumfang von CueCards heran.
Um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden, verwenden Sie am besten
die statisch gelinkte Version tuxcards-1.2-static.tar.gz.
Installation
- Entpacke Sie das Paket als root unter /opt .
- Erstellen Sie eine Verknüpfung auf dem (KDE-) Desktop.
- Klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Desktop. Es
erscheint ein Kontextmenü.
- Führen Sie die Funktion "Neu erstellen" / "Verknüpfung zu
Programm ..." aus.
- Stellen Sie auf der Registerkarte "Programm" unter
"Befehlt" mit dem Button "Auswählen" die Datei
"/opt/tuxcards-1.2-static/tuxcards" ein.
- Klicken Sie auf der Registerkarte "Allgemein" auf das Icon.
- Aktivieren Sie "Sonstige Symbole" und wählen Sie
/opt/tuxcards-1.2-static/lo32-app-tuxcards.xpm als Icon.
- Geben Sie "TuxCards" als Programmbezeichnung ein.
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