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Projekt Money-Penny
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26.05.2008
Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn stellt zwei Forschungsprojekte auf dem LinuxTag in Berlin vor:
"One Laptop per Child" und "Mony Pnny"
Mit gleich zwei Forschungsprojekten ist der Fachbereich Angewandte Informatik der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn auf dem LinuxTag in Berlin vom 28. bis 31. Mai vertreten.
Eine Gruppe von Studenten stellt ein Forschungsprojekt zum "100-Dollar-Notebook" des amerikanischen Professors Nicholas Negroponte vor. 2005 wurde am Massachuchetts Institute of Technology (MIT) die Initiative "One Laptop per Child" (OLPC) gegründet, die es sich zum Ziel gesetzt hat, ein kostengünstiges Computersystem für den Einsatz im Schulunterricht für Entwicklungs- und Schwellenländer zu entwickeln. Erste Chargen des giftgrünen Laptops hat die Initiative im vergangenen Jahr bereits an Brasilien, Uruguay, Peru, Mexiko, Nigeria und Thailand ausgeliefert. Seit rund zwei Monaten beschäftigen sich 14 Studenten unter Leitung von Prof. Dr. Martin Hühne mit dem XO-Notebook der OLPC-Initiative. "Trotz der knappen Zeit haben wir viel über das System erfahren", sagt Sascha Seidel, der den Laptop in den vergangenen Wochen zusammen mit seinen Kommilitonen erforscht hat. Bis zum Ende des Projekts, das sich über ein Studiensemester erstreckt, soll eine vernetzte Anwendung entstehen, die spielerisches Lernen fördert und als Werkzeug des individuellen Selbstausdrucks dient. "Der Leitgedanke, den Computer zu einer freien Wissensdatenbank und zu einem kostengünstigen und kindgerechten Lernwerkzeug für die Schule umzugestalten, ist in dieser Form einmalig und motiviert ungemein" sind sich die Studierenden einig. Den Besuch auf dem LinuxTag 2008 möchten sie dazu nutzen, um neue Kontakte zu anderen Entwicklern zu knüpfen und Interessenten ihre bisherigen Ergebnisse zu präsentieren. Eine Weiterentwicklung des Electronic-Banking Programms "Mony Penny" präsentiert Prof. Dr. Walter Roth auf dem LinuxTag. Viele Bankkunden interessieren sich für die Vorteile des Electronik-Bankings, haben aber Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit oder befürchten eine zu komplizierte Bedienung. Sicherheit in Verbindung mit guter Bedienbarkeit wurden bei Mony Penny großgeschrieben. Das Programm läuft unter Linux, kann aber auch mit der Live-CD oder als virtuelle Maschine auf einem Windows-Rechner verwendet werden. Damit steht Mony Penny auch Windows-Nutzern zur Verfügung, ohne dass eine Installation erforderlich wäre. Kryptographische Verschlüsselung nach dem in Deutschland von etwa 5000 Banken unterstützen HBCI- bzw. FinTS-Standard sorgt für eine vertrauliche und fälschungssichere Datenübertragung. Aufgrund der Verwendung von USB-Sticks als Speichermedien befinden sich auch die verschlüsselten Banking-Daten nicht mehr auf dem Rechner, wenn dieser andersweitig, etwa für Spiele oder zum Surfen genutzt wird. Die Bedienung wurde einfach und logisch gestaltet und lehnt sich an das im Internet übliche Menüsystem an. Mony Penny wurde in Zusammenarbeit mit der Datenverarbeitungszentrale der Volksbanken (GAD) und mit Unterstützung des Informatikzentrums der Sparkassen-Organisation SIZ sowie der Sparkasse Iserlohn entwickelt.
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