Inhalte des Studiums
Das Studium Mechatronische Systeme/Elektrotechnik führt die Bereiche
- Mechanik
- Elektronik
- Informatik
zu einer modernen Ingenieurdisziplinzusammen. Mechatronische Systeme bestehen aus mechanischen und elektronischen Komponenten, die mittels einer intelligenten Software zusammenwirken. Durch Sensoren, Aktoren und Mikroprozessoren werden Signale aufgenommen, weiterverarbeitet und mit mechanischen Komponenten und elektronischen Steuerungs- und Regelungstechniken verbunden.
Beispiele für mechatronische Systeme sind autonom arbeitende Serviceroboter, Handhabungssysteme mit integrierter Bildverarbeitung oder aktive Sicherheitssysteme.
Das Verbundstudium ist ein neuartiges Studienangebot: ein Fachhochschulstudium, das berufsbegleitend absolviert werden kann. Neben Selbststudienabschnitten, die etwa 70% des Studiums ausmachen, finden regelmäßig Präsenzveranstaltungen statt, die ca. 30% umfassen.
Die Studieninhalte, die in traditionellen Studiengängen Gegenstand von Vorlesungen sind, werden im Verbundstudium gänzlich über Selbststudienmedien vermittelt, und zwar überwiegend mittels schriftlicherLernbriefe. Übungen und Seminare werden jeweils zur Hälfte über Lernbriefe vermittelt, zur anderen Hälfte als Präsenzveranstaltungen durchgeführt. Praktika werden vollständig in Form von Präsenzveranstaltungen angeboten.
Gelernt wird in Gruppen von rund 20 Studierenden. Nach dem Studienplan des Verbundstudiengangs Maschinenbau sind pro Woche ca. 15 Stunden Studienzeit vorgesehen (Zeiten für die Bearbeitung der Lernbriefe und die Anwesenheit in Präsenzphasen zusammengerechnet) - ein Wert, von dem es im Einzelfall je nach den individuellen Voraussetzungen und Möglichkeiten natürlich Abweichungen geben kann.
Den Abschluss des Studiums bildet die Diplomarbeit und eine mündliche Prüfung, das Kolloquium.
Studien-Organisation
Das Studienjahr teilt sich im Verbundstudium in zwei Semester zu je 23 Wochen. Nach Möglichkeit finden während der Sommerferien in NRW keine Präsenzveranstaltungen statt und es sollte auch kein Studienmaterial zu bearbeiten sein.
Das Studium beginnt mit einer ein- bis zweitägigen Einführungs- und Orientierungsphase. Die Präsenzphasen finden in der Regel 14-tägig samstags statt, zudem können Blockveranstaltungen und/oder Prüfungen an jeweils 5 Wochentagen pro Studienhalbjahr stattfinden.
Die Lernbriefe werden im Rahmen der Präsenzveranstaltungen verteilt. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist in der Regel Pflicht.